Das Buch beleuchtet in Gesprächen eine außergewöhnliche Karriere

Buchpräsentationen in Leipzig, Berlin und Frankfurt

 

Diese Karriere sucht zweifelsfrei ihresgleichen: Seit sich Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck 1985 zum Vogler Quartett formierten, erleben sie eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Ihr 30-jähriges Jubiläum feiern die vier Musiker 2015 in exakt der gleichen Besetzung seit der Gründung. Der Autor und langjährige Intendant des Berliner Konzerthauses Frank Schneider bat das Vogler Quartett zum Gespräch: „Eine Welt auf sechzehn Saiten“, erschienen im Verlag Berenberg Berlin (4. März 2015), ist eine umfangreiche Künstlerbiografie. Beleuchtet wird das künstlerische Wirken, der musikalische Alltag, Zeitgeschichte zwischen Ost und West mit dem Blick auf die Musik, gewürzt mit etlichen persönlichen Erinnerungen und Anekdoten.

Was das Vogler Quartett verbindet ist eine tiefe musikalische Freundschaft sowie der unstillbare Drang das klassische Streichquartett lebendig und vielfältig zu halten. Das Geheimnis des Ensembles liegt wohl in der Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet. Kürzlich war im Tagesspiegel zu lesen: „Das Vogler Quartett, seit fast dreißig Jahren in beredtem Zusammenspiel vereint, so dass es virtuos flüstern, singen und jubilieren kann.“

Den Grundstein legte das Vogler Quartett mit dem 1. Preis beim berühmten Evian-Wettbewerb. Als erstes ostdeutsches Streichquartett konnte es die Jury überzeugen und stand damit am Anfang einer phänomenalen internationalen Laufbahn auf den wichtigsten Podien der Welt. Mentoren wie Eberhard Feltz, György Kurtág, das LaSalle Quartett, hier vor allem Walter Levin, förderten und prägten das Vogler Quartett. Große Namen der Szene konzertierten mit dem Ensemble, u.a. Lynn Harrell, James Levine, Bernard Greenhouse, Boris Pergamenschikow, Mikhail Pletnev und Menahem Pressler. „Es gehört fraglos zu den großartigsten Ensembles der Welt“, so schrieb die Berliner Morgenpost. Das Repertoire ist in den 30 Jahren kaum zusammenzufassen: in der klassischen Quartettliteratur von Haydn bis Bartók und der Zweiten Wiener Schule fühlen sich die Vier ebenso zu Hause wie bei Werken unbekannterer Meister und zeitgenössischer Komponisten. Für Begeisterung sorgten 2014 die Uraufführungen zweier Kompositionen von Taner Akyol und Sven-Ingo Koch. Zahlreiche hochgelobte CD-Aufnahmen sind u.a. bei den Labels BMG/RCA, Sony, cpo und Profil-Edition Günter Hänssler erschienen. Die bei Steinway & Sons veröffentlichte CD „Paris Days – Berlin Nights“ mit Ute Lemper erhielt eine Grammy-Nominierung.

 

BUCHPRÄSENTATIONEN:

  1. März, 19.30 Uhr, Literaturhaus Leipzig mit Frank Schneider & Peter Gülke
  2. März, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin
  3. April, 19.30 Uhr, Literaturhaus Frankfurt

 

Leipziger Buchmesse 2015:

  1. März, 19 Uhr, GRASSI Museum für Musikinstrumente, Zimeliensaal
  2. März, 12 Uhr, Forum Unabhängige Verlage mit Tim Vogler & Heinrich von Berenberg

 

FRANK SCHNEIDER
Eine Welt auf sechzehn Saiten
Gespräche mit dem Vogler Quartett
384 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 164 x 228 mm
20 EUR
ISBN 978-3-937834-77-1
ET 4. MÄRZ 2015

 

VOGLER QUARTETT

Tim Vogler – Violine
Frank Reinecke – Violine
Stefan Fehlandt – Viola
Stephan Forck – Violoncello

www.vogler-quartett.de

 

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