Vienna Clarinet Connection

Lieben Sie Wien…?

Die Vienna Clarinet Connection gibt auf ihrem neuen Album virtuose, charmante Antworten, die zum Flanieren durch die Musikmetrople einladen 

 Ja – die Musiker der Vienna Clarinet Connection lieben Wien und fangen auf ihrem neuen Album „Lieben Sie Wien…?“ (Preiser Records, VÖ: 10.06.2022) den Sound der Musikstadt ein – pointiert und virtuos in unverwechselbarer Manier des österreichischen Klarinettenquartetts. Stilistische Grenzen sind den vier Musikern fremd und so schweben Johann Strauss, Fritz Kreisler, Ludwig van Beethoven, Franz Lehár und eigene Kompositionen raffiniert zwischen E- und U-Musik und fügen sich zu einem farbenfrohen wienerischen Kaleidoskop. Das Album lädt zum Flanieren ein und lenkt den Blick auf bekannte Musikstätten von Weltruf wie auf kleine Gassen und Viertel, die der Kulturstadt einen ganz eigenen Zauber verleihen. Die Instrumentalisten der Vienna Clarinet Connection sind durch ihre Ausbildung in Wien verwurzelt, drei von ihnen haben als Orchestermusiker (Wiener Volksoper) und Dozent (Universität für Musik und darstellende Kunst) hier ihre Heimat gefunden.

Kompositionen von Strauß, Beethoven oder Mozart prägen den Klang der Musikstadt Wien wie auch die Klarinettisten des Quartetts. Diese verneigen sich vor den Meistern mit rhythmisch und harmonisch vibrierenden Arrangements, vorrangig geschrieben von den Ensemble-Mitgliedern Helmut Hödl und Wolfgang Kornberger. Ob im Strauß Medley, „Cross over Beethoven“ oder „Typisch Wolfgang“ – einem Gedankenspiel zwischen Komponist und Arrangeur –, originale Pfade bilden die unverzichtbare Grundlage und zugleich Nährboden für überraschende neue Wege. Geebnet werden diese vom dunklen, warmen Timbre der Wiener Klarinetten sowie dem ureigenen Humor der Instrumentalisten.

War man gedanklich bei den erstgenannten Komponisten noch im Musikvereinssaal, fühlt sich der Hörer mit einer Art Wiener Melange nach Lehárs „Lippen schweigen“ und dem Währinger Walzer in die Volksoper versetzt, die sich in der Währinger Straße befindet. Zur Wiener Staatsoper gelangt man mit dem jazzigen Stück, basierend auf bekannten Tänzen aus Tschaikowskis Nussknacker. „A Night in Tunisia“ und „Orientzauber“ spiegeln die interkulturelle, von türkischen Händlern geprägte Stimmung am Brunnenmarkt im 16. Bezirk sowie am Naschmarkt im 4. Bezirk wider. Mit Helmut Hödls „Schlaflos“ aus dem Werk „Vier Geschenke der Nacht“, entstanden in schlaflosen Nächten während des Corona-Lockdowns, endet der Spaziergang durch Wien, einer Stadt die kulturell niemals schläft.   

Auf 3/4 Takt und Medleys haben die Musiker der Vienna Clarinet Connection in ihrer fast 30-jährigen Karriere bislang standhaft verzichtet. Doch Potpourris und Walzer-Rhythmus sind unabdingbar, um einer so facettenreichen, stilistisch wie kulturell breit gefächerte lebendige Musiktradition gerecht zu werden. Dafür machte das Ensemble mit eigenen Charakterstücken im unnachahmlichen improvisatorischen Stil eine hörenswerte Ausnahme.

LIEBEN SIE WIEN…?
Vienna Clarinet Connection
Preiser Records
LC 00992
PR91566

VIENNA CLARINET CONNECTION
Helmut Hödl, Klarinette
Rupert Fankhauser Klarinette
Hubert Salmhofer, Bassethorn
Wolfgang Kornberger, Bassklarinette

Zwei Klarinetten, Bassetthorn und Bassklarinette – diese einzigartige Besetzung, in Anlehnung an ein Streichquartett, ermöglicht der vienna clarinet connection eine farbenreiche Klangpalette sowie eine spannungsvolle Balance zwischen solistischer Individualität und kammermusikalischem Zusammenspiel. Die vier Musiker erzeugen eine inspirierende Symbiose aus komponierter und improvisierter Musik mit Elementen aus Klassik, Jazz, Pop und zeitgenössischer Musik. Dem Konzept der fließenden Übergänge zwischen den Stilen ist das 1995 gegründete Ensemble bis heute treu geblieben. Gemeinsame Projekte mit den Schauspielern Karl Markovics, Martina Gedeck und Robert Meyer, der Sängerin Sandra Pires, Peter Gabis, dem Klarinettisten der Wiener Philharmoniker Matthias Schorn sowie der Volksopern Bigband und dem Wiener Staatsballett sind Ausdruck der Vielseitigkeit des Quartetts. Zu Gast war die vienna clarinet connection u.a. im Konzerthaus Wien, Musikverein Wien, Brucknerhaus Linz, bei dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie dem Rheingau Musikfestival und wirkte beim Eröffnungsfest der Salzburger Festspiele mit. Ausgedehnte Tourneen führten das Quartett u.a. nach Spanien, Deutschland, Italien, Griechenland, Frankreich, Türkei, Kroatien, Polen, Skandinavien und in die Schweiz. Zudem traten die Musiker im Rundfunk und im Fernsehen auf: u.a. bei ORF „Treffpunkt Kultur“ und „Ö1 Klassik Treffpunkt“. Die Diskografie spiegelt ebenfalls die Vielseitigkeit des Quartetts wider. Diese reicht von Neukompositionen wie „Czernowitzer Skizzen“ von Alexander Kukelka über „Café Europa“, „Out of..“ bis hin zu experimentellen Sounds mit Kontrabass, Keyboard und Schlagzeug auf dem Album „Electric Woods“. Für ihre Produktion „Clarinets à la King“, einer Hommage an Benny Goodman, ernteten sie ein begeistertes Echo von Publikum und von Rezensenten.

RELEASE-KONZERT
10.06.22, Wien, ORF Radio Kulturhaus

VIDEOS
Strauss Medley: youtu.be/x0rJchuZqCE 
Cross over Beethoven: youtu.be/ZcYvDBCUDlg

Fotos / Cover: we.tl/t-3rlpEWqaNm  

INFORMATIONEN: viennaclarinetconnection.org

TRACKS
F. Kreisler / H. Hödl: Praeludium und Allegro                    
J. Strauss / F. Klinger / H. Hödl: Strauss Medley                               
H. Hödl: Schlaflos
L. v. Beethoven / W. Kornberger: Cross Over Beethoven
F. Gulda: Play Piano Play, Nr. V, VII, IX  
R. Bachner / H. Hödl: Währinger Walzer
H. Salmhofer: Orientzauber
P. I. Tschaikowsky / H. Hödl: Ballettmusik
Mozart / Brubeck / Kornberger: Typisch Wolfgang
D. Gillespie / F. Paparelli / H. Hödl: A Night In Tunisia  
F. Lehár / F. Churchill / W. Kornberger: Lieben Sie Wien…? 
Nach Lippen schweigen (F. Lehár) & Someday My Prince Will Come (F. Churchill)

Pressekontakt:
Franziska Franke-Kern – accolade pr – Tel.: 0173 72 62 071 – franke@accolade-pr.de