Dóra Seres

“Dóra Seres lässt ihre Flöte mit tausend Zungen sprechen”, jubelt die Washington Post nach einem Konzert im Kennedy Center. Derzeit ist Dóra Seres Soloflötistin beim Danish Radio Chamber Orchestra sowie Mitglied beim dänischen Bläserquintett CARION und dem Kube Ensemble in Kopenhagen. Geboren im Ungarischen Szombathely, studierte sie von 1998 bis 2002 an der Franz Liszt Musikakademie bei Prof. Lorant Kovacs und setzte ihr Studium anschließend an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Andras Adorjan fort. Meisterkurse besuchte sie bei Emmanuel Pahud, Auréle Nicolet, William Bennett und Paula Robison. In der New York Times ist zu lesen: „Seres ist eine eindrucksvolle Künstlerin mit ansprechend warmem Ton und bewundernswerter klarer und lyrischer Schönheit.“

Dóra Seres gewann 2003 das Europäische Finale von Young Concert Artists in Leipzig sowie das Internationale Finale in New York. Dies ermöglichte ihr Konzerte in der Carnegie Hall, dem Kennedy Center und dem Lincoln Center mit dem St. Luke Orchestra. Ausgezeichnet mit ersten Preisen wurde sie bei den internationalen Flötenwettbewerben in Budapest (2003), Prag (Prager Frühling Wettbewerb, 2001) und im Rahmen der Internationalen Sommerakademie “Prag-Wien-Budapest” (1999). Zudem ist sie u.a. Preisträgerin beim Internationalen Flötenwettbewerb in Markneukirchen (2002) und beim Kammermusikwettbewerb in Graz „Franz Schubert und die Musik der Moderne“, gemeinsam mit Ihrer Kammermusikpartnerin, der Pianistin Emese Mali (2003). In drei aufeinanderfolgenden Jahren erhielt sie das Annie Fischer Stipendium, welches mehrere Konzerte in Ungarn und im Ausland beinhaltete. 2005 wurde sie mit dem Ungarischen Musikpreis geehrte.

Dóra Seres konzertiert weltweit und spielte u.a. im Kensington Palace in London sowie in Konzerthäusern in Nordamerika, Europa und Asien. Das International Marlboro Music Festival lud die Flötistin 2005 und 2006 nach Vermont ein. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Hungarian Radio Orchestra, Danish Radio Chamber Orchestra und dem MÁV Symphony Orchestra auf.

Ihre erste CD „Flautissimo“ veröffentlichte Dóra Seres im Dezember 2004 beim Label Hungaroton. Dafür spielte sie zusammen mit der Pianistin Emese Mali Werke von Mouquet, Liebermann, Feld, Francaix, Damase und Dohnayi ein.

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