Das Chanson-Album „Paris Days – Berlin Nights“ wurde von der Academy ausgewählt

Ute Lemper, das Vogler Quartett und Stefan Malzew sind für ihr im September 2012 erschienenes Album „Paris Days – Berlin Nights“ (Steinway & Sons) für einen Grammy 2013 nominiert. Die CD ist eine Chanson-Reise und eröffnet ein faszinierendes musikalisches Kaleidoskop der Vor- und Nachkriegszeit. Dank der brillanten Arrangements von Stefan Malzew wandelt der Hörer von Paris nach Berlin über Argentinien bis nach Ost-Europa. Es ist ein Abtauchen in Geschichten, geprägt von Sehnsucht und bitterer Realität, die über die Landesgrenzen hinaus die Menschen verbindet.

Während der erfolgreichen Amerika-Tournee im April dieses Jahres schrieb die New York Times begeistert von „ausdrucksstarkem Gesang und fesselnder Dramatik“. Im November 2012 waren Ute Lemper und das Vogler Quartett u.a. in Madrid, Sevilla und Lissabon zu erleben. Für den Sommer 2013 ist eine Tour mit Konzerten bei den großen Festivals in Deutschland und Europa geplant.

NDR Kultur meinte zu dem „Paris Days – Berlin Nights“: „Die Mischung verblüfft. „Ne me quitte pas“, ist da zu finden, neben zwei der bekanntesten Tangos von Piazzolla und den Brecht-Klassikern „Surabaya Johnny“ und der „Moritat von Mackie Messer“, die man so wirklich noch nie gehört hat.“

Das Album hat in der Kategorie Best Classical Vocal Solo beachtliche Konkurrenz: Einspielungen von Natalie Dessay, Joyce DiDonato, Renée Fleming und Anne Sofie von Otter dürfen sich ebenfalls Chancen auf einen Grammy ausrechnen. Bekanntgeben wurden die Nominierungen von der Recording Academy in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Rahmen eines Live-Konzertes in Nashville. Am 10. Februar 2013 werden die begehrten Preise in Los Angeles verliehen.

Die Chanson-Reise auf „Paris Days – Berlin Nights“ beginnt in Paris mit zwei durch Edith Piaf berühmt gewordene Chanson und führt weiter ins Berliner Kabarett. Vier Lieder von Kurt Weill und Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky erzählen von der politisch und gesellschaftlich unruhigen Zeit vor und nach dem 2. Weltkrieg. Danach befinden sich die Musiker in der leidenschaftlichen Welt von Astor Piazzolla. „La ultima grela“ und „Yo soy Maria“ (nach Texten von Horacio Ferrer) rahmen den bekannten Tango „Oblivion“ ein, zu dem Ute Lemper einen eigenen Text verfasste. Bevor Jacques Brels „Ne me quitte pas“ die Reise wieder in Frankreich enden lässt, navigieren das Vogler Quartett, Stefan Malzew und Ute Lemper in Richtung Osten: Sie wählten hierfür ein russisches Chanson von Nikita Bogolovsky und zwei träumerische Lieder in Jiddisch von der polnisch-israelischen Sängerin und Komponistin Chava Alberstein.

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www.grammy.com/nominees

Paris Days – Berlin Nights
Steinway & Sons
STNS30009

Vogler Quartett
Tim Vogler, Frank Reinecke – Violine
Stefan Fehlandt – Viola
Stephan Forck – Violoncello

Ute Lemper, Gesang

Stefan Malzew – Arrangements, Klavier, Klarinette, Akkordeon

Aufnahme
Konzertkirche Neubrandenburg, 19.-21.02.2012
Marcus Herzog – Produktion, Tontechnik

www.voglerquartet.com
www.utelemper.com

Amerika-Tour 13. März – 6. April 2012
Hamilton, Washington, Akron, Beavercreek, Vancouver, Los Angeles, La Jolla, San Francisco, Toronto, New York, Quebec

Spanien/Portugal-Tour 19.-24. November 2012
19.11. Oviedo
20.11. Madrid
21.11. Bilbao
24.11. Lissabon

 

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