vienna clarinet connection ehrt den King of Swing und erinnert an dessen 30. Todestag

Er gilt als King of Swing und ließ sich doch in kein Genre eindeutig einordnen: Benny Goodman. Dies trifft auch auf die klassisch ausgebildeten Musiker der vienna clarinet connection zu, die sich mit ihrer neuen CD „CLARINETS à la KING“ (Preiser, Vertrieb Naxos, VÖ: 13. Mai 2016) der einflussreichen Musikerpersönlichkeit widmen. Die vier Klarinettisten aus Wien nehmen den 30. Todestag von Benny Goodman (13. Juni 2016) zum Anlass, dessen bekannteste Hits in neuen Arrangements einzuspielen und diese mit Neukompositionen zu ergänzen. Ganz im Sinne von Goodman, der als Wegbereiter des Crossover bezeichnet wird, treffen auf dem Album die verschiedensten Stilrichtungen aufeinander. Elemente aus Jazz und Sinfonik, Klassik und Blues sowie der Sound von Big Band und Sinfonieorchester verschmelzen in den Bearbeitungen und Kompositionen, die alle von den Musikern der vienna clarinet connection stammen. Das Quartett spielt bereits seit 20 Jahren zusammen.

Zu hören sind auf „CLARINETS à la KING“ die Klassiker „Stompin’ at the Savoy“, „Seven Come Eleven“ und Glenn Millers „Moonlight Serenade“ sowie die „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin, der zusammen mit Goodman die amerikanische Musik maßgeblich prägte. Mit „Concerto for Clarinet, Part I“ und „Hommage to Aaron“ spannt das Ensemble den Bogen bis zu Aaron Copland, den der Klarinettist um ein Auftragswerk bat. Strawinskys „Ebony Concerto“ wurde von Goodman aufgenommen und inspirierte die Musiker der vienna clarinet connection zur „Kings’ Club Suite“.

Die vienna clarinet connection gründete sich 1995 und beschenkt sich auf ihrem neuen Album mit der Komposition „Cuvée 1995“ selbst. Angelehnt an die Besetzung eines Streichquartetts erzeugen die vier Bläser eine spannende Symbiose aus komponierter und improvisierter Musik, Jazz, Klassik und bauen zudem eine Brücke ins 21. Jahrhundert. Zwei Klarinetten, Bassetthorn und Bassklarinette ermöglichen dem Ensemble eine nahezu unendliche klangliche Ausdruckspalette. Durch die intensive Konzerttätigkeit und ständige Repertoireerweiterung setzte die vienna clarinet connection neue Maßstäbe, wurde zum Vorreiter für das Genre Klarinettenquartett und leistete damit einen wichtigen Beitrag für die Etablierung dieser Besetzung im internationalen Konzertbetrieb.

Zu Gast war das Ensemble u.a. im Konzerthaus Wien, Musikverein Wien, Brucknerhaus Linz, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, Rheingau Musikfestival und wirkte beim Eröffnungsfest der Salzburger Festspiele mit. Ausgedehnte Tourneen führten das Quartett u.a. nach Spanien, Deutschland, Italien, Griechenland, Frankreich, Türkei, Kroatien, Polen, Skandinavien und in die Schweiz. Programme mit den Schauspielern Karl Markovics, Martina Gedeck und Robert Meyer, der Sängerin Sandra Pires, Peter Gabis, dem Klarinettisten Matthias Schorn sowie der Volksopern Bigband und dem Wiener Staatsballett belegen die Vielseitigkeit des Quartetts. Seit 2008 findet in Hartberg jährlich die „ClariArte“ statt, deren Konzerte und Meisterkurse unter der künstlerischen Leitung der vienna clarinet connection stehen (clariarte.at).

Videos
Rhapsody in Blue
Stompin’ at the Savoy

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we.tl/Ey75yKVuDq

CLARINETS à la KING
vienna clarinet connection
Preiser, Vertrieb Naxos, VÖ: 13. Mai 2016
LC 00992
EAN: 717281913140
Total: 77:45

vienna clarinet connection
Helmut Hödl – Klarinette
Rupert Fankhauser – Klarinette
Hubert Salmhofer – Bassetthorn
Wolfgang  Kornberger – Bassklarinette
www.viennaclarinetconnection.org

Tracklist
1. Rhapsody in Blue – George Gershwin / arr. Wolfgang Kornberger (11:31)
2. Cuvée 1995 – Helmut Hödl (8:50)
3. Stompin’ at the Savoy – Benny Goodman, A. Razaf / arr. Helmut Hödl (03:57)
4. Moonglow – Will Hudson, Irving Mills / arr. Wolfgang Kornberger (04:34)
Kings’ Club Suite – Wolfgang Kornberger
5. Evan’s Lounge (02:44)
6. Igor’s Dream (04:28)
7. Kings’ Club (4:20)
8. Seven Come Eleven – Benny Goodman / arr. Hubert Salmhofer (04:35)
9. Tennessee Waltz – Pee Wee King, Redd Stewart / arr. Helmut Hödl (05:26)
10. Bey mir bist du sheyn – Sholom Secunda, Jacob Jacobs / arr. Rupert Fankhauser (04:55)
11. Clarinet à la King – Eddie Sauter / arr. Wolfgang Kornberger (3:43)
12. Hommage to Aaron – Helmut Hödl (05:58)
13. Moonlight Serenade – Glenn Miller / arr. Wolfgang Kornberger  (4:06)
14. Concerto for Clarinet, Part I – Aaron Copland / arr. Rupert Fankhauser (07:50)
15. Let’s Dance – Gregory Stone, Joseph Bonime / arr. Wolfgang Kornberger (00:49)

Aus dem Konzertkalender
03.06. Delitzsch, Barockschloss, Eröffnung des Festivals „Sommertöne“
19.06. Rohrau, „Haydn Tage“
02.07. Graz, “I Have a Dream” mit Karl Markovic, Festival Styriarte
03.07. Graz, “I Have a Dream” mit Karl Markovic, Festival Styriarte
27.08. Hartberg, Eröffnungskonzert „ClariArte 2016“

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